Frischer Wind bei der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken

Neue Vorstandschaft gewählt

Himmelkron. Bei den Neuwahlen der Forstwirtschaftlichen Vereinigung (FV) Oberfranken wurde eine neue Vorstandschaft gewählt.
Erster Vorsitzender ist nun Wolfgang Schultheiß. Er wirkt bereits seit acht Jahren als 2. Vorsitzender der FV Oberfranken. Zudem führt er schon seit 1993 als Vorsitzender die Waldbauernvereinigung (WBV) Itzgrund und Coburger Land. Außerdem engagiert sich der Leiter eines land- und forstwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebs als 2. Bürgermeister von Großheirath und als Kreisrat.
Zum zweiten Vorsitzenden wurde Hans-Georg Lindig bestimmt. Auch er hat als Vorsitzender der WBV Rennsteig schon jahrelang Erfahrung bei der Führung eines Forstzusammenschlusses.
Dritter Vorsitzender der FV Oberfranken ist nun Bernhard Roppelt, der schon fast 20 Jahre zur Führungsmannschaft der WBV Kreuzberg gehört.
 
Die Mitgliederversammlung hatte bereits im Mai dieses Jahres eine Satzungsänderung beschlossen. Daher waren nun drei weitere Vorstandsmitglieder zu wählen. Die Mitgliederversammlung bestimmte die WBV-Geschäftsführer Patrick Hammerschmidt (WBV Bamberg), Iris Götting-Henneberg (WBV Lichtenfels-Staffelstein) und Michael Hornung (WBV Steigerwald) für diese Funktion.
 
 
Die neue Mannschaft möchte die FV Oberfranken weiterentwickeln und zu einer noch schlagkräftigeren Dachorganisation formen. In der FV Oberfranken sind 15 oberfränkische Waldbesitzervereinigungen Mitglied.
„Es ist für mich eine große Aufgabe, dir FV Oberfranken zu führen!“ erläutert der neue Vorsitzende Wolfgang Schultheiß. „Wir wollen unsere oberfränkischen Waldbesitzervereinigungen künftig noch besser durch gemeinsame Holzvermarktung unterstützen. Dies soll besonders dem Kleinprivatwald zu Gute kommen. Außerdem sehen wir uns als politisches Sprachrohr der uns angeschlossenen 20.000 oberfränkischen Waldbesitzer mit ihren etwa 130.000 Hektar Wald.“
Wolfgang Schultheiß und seine Führungsmannschaft streben eine gute Zusammenarbeit mit den Partnern der Wald- und Holzwirtschaft in der Region an. Die FV Oberfranken setzt sich für den Waldumbau in klimatolerante Wälder ein. Schultheiß weist klar darauf hin: “Die Nutzung und Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz ermöglicht die Bindung von CO2 und wirkt der Klimaerwärmung entgegen.“ Die Waldbewirtschaftung unter Berücksichtigung des integrierten Waldnaturschutzes liegt ihm daher besonders am Herzen. Flächenstilllegungen lehnt er ab.
 
Da die Bedürfnisse der Gesellschaft an den Wald und seinen Waldfunktionen steigen, will Schultheiß dafür kämpfen, dass die Förderung des Staates die Leistungen der Waldbesitzer und Forstzusammenschlüsse weiter entsprechend unterstützt.

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