Laubwertholzsubmission Pretzfeld 2017

Eiche weiter stark nachgefragt
Andere Baumarten brauchen sich jedoch nicht zu verstecken
 
Die Anbieter der Submissionsstämme zeigen sich mit den Ergebnissen sehr zufrieden.Mit 462 fm wurde bei der Pretzfelder Laubwertholzsubmission auf dem Lagerplatz in Strullendorf 2017 wieder mehr Menge angeboten als im Vorjahr. Insbesondre steigerte sich die Eichenmenge von 102 auf 200fm.
 
Die 29 Bieter kamen aus ganz Deutschland, allerdings mit starkem fränkischem Anteil.
 
Der durchschnittliche Erlös der Werthölzer 2017 lag bei stattlichen 315 €/fm und damit 33% über dem Vorjahresergebnis. Die Steigerung betraf fast alle Baumarten. Der hohe Durchschnittswert der Eiche von 473 €/fm wurde nur noch von dem Durchschnittswert der Walnuss mit 489 €/fm überboten.
 
Die Ahorne halten ein stabiles Preisniveau. Mit 116 Festmetern stellte die Esche den zweitgrößten Submissionsanteil. Dennoch blieben die Preise stabil. Erfreulicherweise konnten auch für die Buche höhere Preise und ein Höchstgebot von 308 €/fm erzielt werden.
 
Auch seltene Baumarten und Exoten haben einen Platz auf unser Submission und finden Ihre Käufer.
 
Trotz hoher Gebote für Edellaubhölzer (insbesondere Elsbeere und Bergahorn) erhielten die höchsten Einzelgebote mehrere Eichen. Die „Braut“ wurde eine Eiche aus dem Bereich der WBV Steigerwald mit 1870 €/fm und einem Gesamtwert des Stammes mit 4226 €.
 
Bei entsprechender Beachtung und Pflege von Laubhölzern können diese wirtschaftlich ansprechende Erlöse erzielen.
Die Verkaufsleitung der Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberfranken w.V., alle beteiligten Waldbesitzer- vereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften, sowie die Vertreter der Bayerischen Staatsforsten AöR und des Kommunalwaldes bedanken sich bei allen Bietern und Kunden für das große Interesse und die zahlreichen Gebote.
 
Diesen Artikel können Sie auch als PDF herunterladen:

 zurück    nach oben  als Startseite festlegen   drucken