Leichtere Kontrollmessung am Holzpolter

Neue mobile fotooptische Verfahren vorgestellt

Während der letzten Geschäftsführersitzung wurden neue mobile Geräte zur fotooptischen Vermessung von Holzpoltern vorgeführt. Zwei verschiedene Fabrikate wurden dabei getestet. In beiden Fällen kann man mit einem Smartphone oder Tablet die Stirnseite eines Holzpolters fotografieren. Die Fotografien erfolgen zwar abschnittsweise, werden aber automatisch zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Auf diesem Gesamtfoto werden die Stirnflächen als Kreise erkannt und gezählt. So erhält man schnell die Stückzahl des Polters und hat auch eine Fotodokumentation. Die zeitintensive Stückzahlermittlung mit Anspritzen der bereits gezählten Stücke entfällt.



Durch Eingabe von Referenzmaßen können die Systeme dann auch die Masse des Polters und die Stärkeklassenverteilung ermitteln. Beim einfachen Test während des Geschäftsführertreffens im Bereich der WBV Bamberg dauerte die Datenaufnahme jeweils ca. 5 bis 7 Minuten je Polter. Die Stückzahl, Masse und Stärkeklassenverteilung hat für das Kontrollmaß eine ausreichende Genauigkeit.



Einzelerkennung der Stammstirnflächen (oben) bzw. Hüllkurve zur Ermittlung des Rauminhalts (unten) wahlweise möglich.



Es muss abgeprüft werden, ob die derzeitigen Kosten der angebotenen Systeme durch die eingesparte Arbeitszeit abgedeckt sind. Interessant wäre es auch, wenn Holzübernahmen (z.B. bei Holz in Raummaß) durch eine solche Aufnahme ersetzt werden könnten und damit zusätzliche Zeit eingespart würde.
 

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