FVO Sitzung im Maximilianeum

die FV-Oberfranken zu Besuch im Bayerischen Landtag

Neben der Holzvermarktung ist die Interessensvertretung der oberfränkischen Waldbesitzer seit jeher eine der zentralen Aufgaben unserer Forstlichen Zusammenschlüsse. Auf Einladung des 1. Vorsitzenden, MdL Heinrich Rudrof, unternahmen aus diesem Grund eine Vielzahl der WBV´en und FBG´en aus Oberfranken am11. Februar eine Fahrt in den Landtag nach München.
 

 
In der Landeshauptstadt informierten sich die Vorsitzenden und Geschäftsführer über die Aufgaben und die technische Organisation der politischen Arbeit der Volksvertreter. Bei einer Führung durch das Haus war es möglich hautnah die Arbeitswelt der gewählten Vertreter kennen zu lernen. MdL Rudrof konnte die Führung durch den Besucherdienst des Landtags mit einigen Anekdoten aus seiner politischen Arbeit ergänzen und dabei den Tagesablauf der Abgeordneten anschaulich darstellen.
 

 
Die Möglichkeit das Plenum an einem sitzungsfreien Tag für die Diskussion mit dem Vorsitzenden Rudrof zu nutzen nahmen die Teilnehmer der Reise gerne an und so entstand eine interessante Diskussion über die aktuellen Probleme der Waldbesitzervereinigungen. Die von vielen Teilnehmern als unzureichend empfundene Förderung der FZus in Fragen der Mitgliederberatung war ein zentraler Diskussionspunkt. Die Kreativität der Lösungsvorschläge aus den Reihen der WBV´en reichte dabei von einer Institutionalisierung in Form einer Körperschaft bis hin zur Förderung von Beratungspersonal an den FZus. Alle waren sich darüber einig, dass das derzeitige Personal allein für Holzvermarktung und Geschäftsleitung benötigt wird. Zusätzliche Aufgaben, wie sie ausgelöst durch die Forstreform und beschleunigt durch den Rückzug der Verwaltung aus der Fläche derzeit nötig wären um die Mobilisierung und Aktivierung der Waldbesitzer zu intensivieren sind ohne weitere Unterstützung nicht leistbar. Eine angeregte Diskussion entstand auch über das Thema Wegebau. Im Realteilungsgebiet Oberfrankens ist dabei nicht nur die Förderung, sondern vor allem die technische Vollziehbarkeit bei Verweigerung einzelner Waldbesitzer ein besonderes Problem.
 
 

Mit vielen Anregungen und Aufträgen versorgt trennten sich die Wege am späten Nachmittag und um einige Einblicke in das politische Tagesgeschäft bereichert führte die Fahrt zurück nach Oberfranken.
 

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